Kleines Dorf beim Klimaschutz ganz groß

Das unterfränkische Großbardorf macht vor, wie ein kleines Dorf in Sachen Bioenergie ganz groß sein kann. Die Gemeinde erwirtschaftet über Photovoltaik-Flächen und in einem Biogas-BHKW elektrische Energie und vermarktet den Überschuss. Mithilfe der Technik von Danfoss wird die Abwärme des Kraftwerks zum Heizen und zur Warmwasserbereitung optimal genutzt.

— Freitag, 08. August 2014 Von Danfoss

Großbardorf in Unterfranken zeigt, wie kleine Gemeinden Großes vollbringen können. Der 950-Seelen-Ort hat seine eigene Biogasanlage, die von den regional ansässigen Landwirten betrieben wird. In einem dazugehörigen Blockheizkraftwerk wird elektrische Energie erzeugt. Zusammen mit dem Strom einer großen Photovoltaik-Anlage erwirtschaftet der Ort damit viermal so viel Strom, wie er selbst verbraucht, und kann die überschüssige Energie vermarkten.

Die Abwärme aus der Kraft-Wärme-Kopplung des Biogas-BHKW wird in ein 6 km langes Nahwärmenetz gespeist und beheizt umweltfreundlich Schule, Rathaus, Kindergarten, Kirche, Pfarrhaus und mehr als 110 private Haushalte. Zur Übergabe der Wärmeenergie aus dem Wärmenetz an die einzelnen Abnehmer kommt Technologie von Danfoss zum Einsatz. Die rund 150 angeschlossenen Unistat-1016A-Übergabestationen sorgen für eine effiziente Wärmeübertragung und sind untereinander vernetzt. Das „Gehirn“ der Stationen sind intelligente und leicht bedienbare ECL-310-Comfort-Regler. Sie verteilen die Wärme optimal und hocheffizient und sorgen für gleichmäßige Temperaturen ‒ mit bis zu 15 % Energieeinsparung.

Danfoss ermöglicht so eine bessere Energieausnutzung und dadurch einen niedrigeren CO2-Ausstoß – und die Abnehmer können sich neben einem hohen Wohnkomfort auch über geringere Kosten freuen.

 

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